Kleine Schatztruhe: Übernachtung im 1000 Sterne Hotel in der Atacamawüste

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Meine erste Biwakübernachtung im Leben, nur im Schlafsack unter freiem Himmel. Und dann gleich in der Atacamawüste. 2800 Meter über NN. Etwa auf gleicher Höhe wie das ALMA-Observatorium. Nettes windgeschütztes Plätzchen gesucht und gefunden am Rand eines trockenen Flussbetts. Kurzerhand Luftmatratze und Schlafsack rausgekramt. Nachts dann unbeschreibliches Firmament mit mehr als einer Million Sterne. Glasklar, da hier kein Dunst die Sicht ins Universum verschleiert. Unbeschreiblich. Genau so muss sich eine perfekte Nacht draussen anfühlen. Eine kleine Sternstunde meines Südamerikaabenteuers. Einfach Magisch!

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Kleine Schatztruhe: 10 % mehr Mond – mein Besuch im Mondtal

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Ein um 10% vergrößerter Mond, weil dieser in der Nacht vom 14. zum 15.11.2016 für die nächsten 70 Jahre wohl der Erde am nächsten sein würde. Mein Besuch im Valle de la Luna bei San Pedro de Atacama. Keine 15 km von San Pedro entfernt. Von allen Touristenagenturen der Stadt angeboten. Brauchen wir nicht schliesslich haben wir unsere eigenen Transportmittel mit. So haben wir drei (Nuno, Marika und ich) uns am späten Nachmittag mit Christian (einem anderen deutschen Reiseradler) verabredet, um zusammen ins Mondtal zu fahren. Schliesslich soll heute Nacht auch noch Vollmond sein!

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Die legendäre Lagunenroute

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„Hey, was tut ihr euch da an?“ Schallt es uns auf deutsch aus einem der vorbeifahrenden Jeeps entgegen? „Spass, Abenteuer, das Gefühl zu leben, und über seine Grenzen zu gehen; nur die Schokolade fehlt.“ So schlagfertig war ich in dem Moment natürlich leider nicht, aber auf den folgenden Kilometern ging mir immer wieder diese Frage durch den Kopf. Warum tun wir uns das eigentlich an? Und was ist heute eigentlich noch ein Abenteuer? Gibt es das überhaupt noch? Alle Kontinente sind entdeckt, keine weissen Flecken mehr. Alles ist schon einmal von irgendjemanden gemacht, ausprobiert oder fotografiert worden. Wozu das Ganze also? Wollen wir unsre eigenen Grenzen immer wieder neu testen, erfahren und erweitern?

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Hinter’m Mond rechts ab

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Hinter der chilenischen Grenzstation bog ich nach rechts ab, entlang der Grenzlinie, auf eine super sandige Strasse, so dass die Reifen mehr im Sand versanken als sich vorwärts bewegten. Also hiess es VIEL Schieben. Super anstrengend. Die reine Schufterei. Diese Kreuzung stellte sich später als der Wendepunkt meiner Reise heraus. Müsste ich einen Ort und einen Zeitpunkt nennen, an dem meine Reise durch Südamerika endete und mein Südamerikaabenteuer begann, ist es genau diese Kreuzung am Lago Chungara, am 26.Oktober um 16:37 Uhr. Weiterlesen

Kleine Schatztruhe: Unvermutetes Entdecken des Paradises

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Manchmal trifft man ganz unvermutet das Paradies, so wie ich heute. Dabei musste ich etwas 2 Stunden gegen den brutalen Gegenwind des Altiplanos radeln. Und nachdem mein Wasservorrat knapp und der Tag sich auch dem Ende neigt, habe ich hier mitten in der chilenischen Wüste, umgeben von 6 Vulkanen in einem winzigen Ort nach einer Schlafgelegenheit gefragt. Und bin bei Emma, der einzigen Lehrerin der Gegend untergekommen, die mich in einem Schlafraum ihres Internats schlafen lässt, mit richtigem Bett, eigenem Bad und vor allem einem Dach über dem Kopf. Und wie es der Zufall so will, hat’s hier auch freies Internet, so dass ich die Chance nutze, die Emails der letzten Woche zu beantworten und meine Blogartikel von Machu Picchu und den Salineras de Maras zu schreiben. Weiterlesen

Kleine Schatztruhe: having a friend at your side

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Dankbarkeit ist wichtig. Wertschätzung auch. Besonders in Situationen, wenn der eigene Körper einem die Grenzen zeigt. Heute war bei mir so ein Tag. Da ist es gut zu wissen, einen Freund an seiner Seite zu haben, der einem eine Notunterkunft baut, damit ich mich hinlegen und schlafen kann ohne von der Sonne gebraten zu werden. Der Wasser holt, und einen danach mit Salzcrackern und aufmunternden Worten wieder aufbaut. Danke, Campbell!